FGSD für Besondere Gefährdungslagen (FGSD-BG)

In Bereichen, in denen besonders gefährdete Einrichtungen wie Bezirkshauptmannschaften, Gerichten, diplomatische Vertretungen oder große Vermögenswerte wie bei Banken, Juwelieren, Münzhändlern oder Geldtransportern geschützt werden müssen, wird Sicherheitspersonal durch das Programm FGSD-BG bestens vorbereitet. Ein solcher Schutzauftrag erfordert u.a. eine weiterführende rechtliche, psychologische sowie kommunikative Schulung als auch Wissen und Können im Umgang mit Schusswaffen (Dienstwaffen und Täterwaffen). Gerade in diesem Bereich ist eine qualifizierte Ausbildung für einen verantwortungsvollen Umgang unvermeidbar, um in möglichen lebensgefährdenden Hochstresssituationen richtig und rechtskonform reagieren zu können. Dadurch werden Fehl- und Überreaktionen weitgehend minimiert und Menschenleben sowie die gefährdeten Objekte oder Vermögenwerte erfolgreich geschützt. Weiters sind Kenntnisse über ein standardisiertes Zusammenarbeiten im Team mit professionellen taktischen Grundmustern, über Observationen und Personenbegleitung und über die richtige Reaktion auf Amoklagen bzw. Terrorangriffen erforderlich. Durch die Zusatzausbildung „FGSD – für Besondere Gefährdungslagen“ werden speziell diese Inhalte geschult und AuftraggeberInnen können sich darauf verlassen, dass der beauftragte Sicherheitsdienstmitarbeiter oder die beauftragte Sicherheitsdienstmitarbeiterin bestmöglich, rechtlich angemessen und menschenrechtskonform in einer transparenten und normierten Art und Weise auf diese besonderen Gefahren vorbereitet ist. 

 

FGSD mit der Zusatzqualifikation „FGSD für Besondere Gefährdungslagen“ werden aufbauend auf die Ausbildung zur Fachkraft im Gehobenen Sicherheitsdienst trainiert und geschult, um Einrichtungen mit besonderen Gefahren wie Botschaften, Bezirkshauptmannschaften, Gerichte oder große Vermögenswerte wie bei Banken, Juwelieren, Münzhändler, Geld- und Werttransporten bestmöglich schützen zu können. Die angeführten Fachkräfte haben ein weiterführendes rechtliches, psychologisches sowie kommunikatives Wissen und Können und beherrschen den verantwortungsvollen und rechtskonformen Umgang mit Schusswaffen (Dienstwaffen und Täterwaffen). Weiters verfügen die Sicherheitsfachkräfte über die erforderlichen Kenntnisse für ein standardisiertes Zusammenarbeiten im Team mit professionellen taktischen Grundmustern, über Observationen und Personenbegleitung und über die richtige Reaktion auf Amokalgen bzw. Terrorangriffe.

Voraussetzungen

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Unbescholtenheit (nachzuweisen mit behördlicher Bescheinigung/Strafregisterauszug)
  • Bestätigung der erforderlichen körperlichen Eignung für die Teilnahme der unter 9.2 angeführten Schulung (einschließlich Praxis und Interaktives Training) und für die Tätigkeit im Sicherheitsgewerbe
  • Bestätigung durch eidesstattliche Erklärung oder ärztliche Bestätigung
  • Kein Waffenverbot (Bestätigung durch eidesstattliche Erklärung)
  • Abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft im gehobenen Sicherheitsdienst (FGSD)